Juni 3, 2008

Der schweizer Künstler Félix Vallotton wurde 1865 als Sohn eines Drogisten in Lausanne geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit siebzehn Jahren ging Félix Vallotton nach Paris, um an der freien Académie Julian Kunst zu studieren. An der Académie kam Félix Vallotton mit Vertretern des Symbolismus und der Künstlergruppe Nabis zusammen, zu der auch Edouard Vuillard und Pierre Bonnard gehörten.
Im Jahre 1897 wurde Félix Vallotton Mitarbeiter der Zeitschrift Cris de Paris, für die er häufig die Umschläge illustrierte. Die Heirat mit der Galeristenschwester Gabrielle Rodrigues-Henriques im Jahr 1899 brachte ihm schließlich die erforderliche finanzielle Sicherheit, die er als unabhängiger Künstler brauchte. Ein Jahr später stellte Félix Vallotton seine Bilder in einer Ausstellung der Berliner Secession aus. 1903 stellte Félix Vallotton mehrere Bilder in einer Ausstellung der Wiener Secession aus, die von Ferdinand Hodler und Gustav Klimt gelobt wurde.
Félix Vallotton´s Werk ist vielfältig und umfasst über 200 Holzschnitte und Zeichnungen, über 1.700 Gemälde, Skulpturen, drei Romane, mehrere Theaterstücke und eine Reihe von Essays. Bis zu seinem Tod im Jahre 1925 gehörte Félix Vallotton zu einer der bedeutendsten Vertreter des Symbolismus und Jugendstils, inspirierte aber viele nachfolgende Stielrichtungen und Künstlergruppen wie die Brücke, den Surrealismus, die Pittura Metafisica oder auch die Pop-Art. In zahlreichen Bildern und Aktdarstellungen gelang Vallotton jene unterkühlte Erotik und Plastizität, die den Stil der „Neuen Sachlichkeit“ vorwegnimmt.
Schlagworte:Aktmalerei, Bilder, Félix Vallotton, Jungendstil, Kunst, Kunstdrucke, Poster, Surrealismus
Veröffentlicht in Abstrakte Kunst, Abstrakte Malerei, Aktmalerei, Barock, Bilder, Expressionismus, Genremalerei, Impressionismus, Jugendstil, Klassische Moderne, Kubismus, Kultur, Kunst, Landschaftsmalerei, Malerei, Pop Art, Porträtmalerei, Poster, Surrealismus | 1 Kommentar »
März 10, 2008

'Japonaiserie - der Baum nach Hiroshige' von Vincent van Gogh
Der Impressionismus entwickelte sich ab 1860 in Frankreich und nachfolgend in ganz Europa. Es handelte sich um eine neue und revolutionär wirkende Malweise, bei der die Farbe und weniger die Form im Vordergrund steht. Typisch für den Impressionismus ist die Freilichtmalerei, bei der die Wirkung des Lichteinfalls eine entscheidende Rolle spielte.
Als Gründervater des französischen Impressionismus gilt Claude Monet, der am 14. 11. 1840 in Paris geboren wurde und mit von dunkeltonigen Figurenbildern zur Freilichtmalerei überging. 1874 organisierte Claude Monet die erste Impressionistenausstellung in Paris. Sein grosses Thema der letzten waren die Wasserlilien und eine japanischen Brücke in seinem Garten. Weitere franz. impressionistische Künstler waren Édouard Manet, Claude Monet, Camille Pissarro, Edgar Degas, Pierre-Auguste Renoir , Paul Cézanne, Henri de Toulouse-Lautrec und natürlich Vincent van Gogh.
Allen gemeinsam ist die freundschaftliche Verbindung über die Impressionistenausstellungen und die Beeinflussung durch Japanische Holzschnitte, insbesondere die bekannten japanischen Farbholzschnitte des Wunderkinds Katsushika Hokusai. Hokusai, der sich selber den Künstlernamen „Gakyo-rojin“ gab („alter Mann verrückt nach Malen“) hatte am Ende seines Lebens über 30.000 Farbholzschnitte geschaffen. Seine Serie 36 Ansichten des Fuji ist sicherlich die bekannteste von Hokusai. Das Blatt „Die grosse Welle“ gilt als der bekannteste japanische Farbholzschnitt überhaupt. Nicht nur die Bildkompositionen und Formgebungen von Hokusai´s Bildern beeinflusste die französischen Impressionisten, sondern insbesondere auch die revolutionär wirkende Farbgebung.
Schlagworte:Édouard Manet, Camille Pissarro, Claude Monet, Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec, Impressionismus, Katsushika Hokusai, Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir, Vincent van Gogh
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